Musik

Am Anfang war …

Ich war ja schon immer für einen ausgefallenen Musikgeschmack bekannt. Oder keinen, wie manche meiner „Freunde“ behaupten. ; )

An vernünftige, alternative oder ausgefallene Musik heran zu kommen war für mich als Jugendlichen Dank nicht vorhandener Mittel kaum möglich. Doch während in der Hauptschule die Mädchen ununterbrochen Madonna und die Jungs Depeche Mode hörten, fing meine musikalische Reise – ich weiß eigentlich nicht mehr ganz warum – mit Jean-Michel Jarre und seinem Album ‚Oxygène‘ an. Es folgten noch viele weitere. Dann kam irgendjemand zufällig mit Koto daher und ich muss einige der frühen Alben wohl eine Million mal gehört haben. Weiter waren es ein paar der ersten Thunderdome-CDs bis schließlich die Offenbarung kam: The Prodigy mit der Single ‚No Good (Start the Dance)‘. Da war ich gerade mal 16. Bryan, mein damaliger bester Freund, und ich haben die Nummer von MTV auf eine Videokassete (<— falls mein Neffe oder sonst jemand jüngerer mitließt … LMAO) aufgenommen und sind zu dieser in Dauerschleife im Wohnzimmer auf dem Sofa herumgesprungen. Von seinen Eltern hat es einen ordentlichen Anschiss gegeben, weil dabei irgendetwas in Arsch ging. Von da an war es eigentlich nicht mehr weit zum Jungle und schließlich zum Drum&Bass.

Mit 16, 18, 20 oder 25 war Drum&Bass für mich das, was für andere zum Beispiel der Rock war. Während sich die einen bei Konzerten beim Headbangen ein Schleudertrauma zuzogen, ruinierte ich mir bei den Raves meine Kniescheiben. Oder so. : D Wer die Parallele zwischen ‚Killing in the Name‘ von Rage Agains the Machine und ‚Monologue‘ von Black Sun Empire nicht hört bzw. sieht, dem/der kann ich auch nicht mehr helfen. Und klar: Auch ich war auf den Partys nicht ganz nüchtern. Wen das Thema Drum&Bass interessiert, der/die kann sich dazu auf YouTube eine von mir erstellte, allerdings unfassbar winzige Auswahl anhören. Die Playlist fängt mit Jungle aus dem Jahr 1995 an und hört mit Drum&Bass aus dem Jahr 2007 auf. Für alles, was danach kam, bin ich zu alt. LOL

… und heute ist es

Natürlich blieb es nicht nur bei Drum&Bass. Nicht nur habe ich selbst viel Neues entdeckt, in meinem bisherigen jungen Leben bin ich auch immer wieder vielen neuen und interessanten Menschen begegnet, die meinen musikalischen Horizont erweitert haben. Von Hip Hop bis Rock, von Techno bis Jazz, von klassischer Musik bis Wienerlied ist heute alles dabei.

Seit meinem ersten Halbmarathon im Dezember 2018 habe ich viel neue Musik entdeckt und diese für meinen nächsten Marathon im Dezember 2019 zu einer Playlist auf Spotify zusammengestellt. Die Playlist gibt auch die Zeit vor, in der ich dieses Jahr gerne den Halbmarathon beenden würde. ; )

Vielleicht ist für den Einen oder die Andere etwas Neues, Unerwartetes und Spannendes dabei. Enjoy! : )

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